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Plural bei Anglizismen, die auf -y enden

16.11.20 | Rechtschreibung

Sprache entwickelt sich und so auch unser Deutsch. Wir nehmen immer wieder Fremdwörter in unseren Sprachgebrauch auf, früher griechische oder lateinische, dann französische und hebräische und seit einigen Jahrzehnten englische bzw. amerikanische.

Was wir damit aber nicht übernehmen, sind die Rechtschreibregeln für diese Wörter. Man liest immer wieder von „Babies“ oder „Rowdies“. Die Pluralbildung im Deutschen kennt aber keine Bildung von Wörtern, die auf -y enden, mit -ies wie im Englischen. Die Wörter wurden „eingedeutscht“ und werden entsprechend im Plural mit einem simplen -s versehen.

Also: Babys, Rowdys, Partys etc.

Etwas anderes ist es, wenn wir einen englischen Text zitieren, hier gelten natürlich weiter die englischen Rechtschreibregeln, oder bei feststehenden Begriffen wie zum Beispiel den „Grand Old Ladies“.

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Über den Autor

Ich bin Ulf Schumann, freiberuflicher Lektor und Schlussredakteur aus Berlin, und unterstütze Unternehmen, Stiftungen und Selbstständige dabei, Texte klar, verständlich und professionell zu veröffentlichen – online wie im Print.

Ich arbeite an Blogartikeln, Websites, Berichten und Publikationen, bei denen es nicht nur auf korrekte Rechtschreibung, sondern auf Struktur, Tonalität und Lesbarkeit ankommt. Mein Fokus: Texte, die ernst genommen werden und ihre Zielgruppe erreichen.

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